Aktuell

08.12.2015: 

Aus aktuellem Anlass...

... und weil man inzwischen sogar auf unsere Seite verlinkt hat. 

Die Kritik an der 1. Vorsitzenden Gisela Kroppenberg und Ihrem Missmanagment wird lauter denn je. Aktuell ist der 2. Vorsitzende Horst Braun zurückgetreten, vor allem um dadurch eine, laut Satzung erforderliche, außerordentliche Mitgliederversammlung zu erwirken, auf der Vorstandsneuwahlen stattfinden müssen. Er und viele weitere aktive Mitglieder erheben schwere Vorwürfe gegen Gisela Kroppenberg. Tatsächlich sind auf der letzten Mitgliederversammlung bereits einige Vorstandsmitglieder und enge Vertraute der 1. Vorsitzenden zurückgetreten oder haben sich erst gar nicht mehr zur Wahl gestellt. Frau Kroppenberg, für niemanden mehr wirklich nachvollziehbar, will den Vorsitz nicht freiwillig abgeben.

Nun wird also auf der für Freitag, den 11.12.15, anberaumten Mitgliederversammlung ein fünfköpfiges Team als Gegenvorstand kandidieren.

Alle Mitglieder, die noch unsicher sind, ob sie die erneuten Vorwürfe gegen Gisela Kroppenberg wie finanzielles Missmanagment, massiver Mitgliederschwund und  mangelnde Sozialkompetenz beurteilen können, sollten sich dennoch diese wichtigen Fragen stellen: 

Ist eine Vorsitzende, die laut aktueller Diskussion seit Amtsantritt regelmäßig rote Zahlen schreibt, den Verein und seine Mitglieder seit 10 Jahren zu spalten scheint, die richtige 1. Vorsitzende?
Nützt oder schadet eine Vorsitzende, die immer wieder in der Kritik vieler Vereinsmitglieder und auch ehemaliger Vorstandskollegen steht,  dem Verein?

Ist eine solche Vorsitzende der richtige Repräsentant Ihres Tierschutzvereins Koblenz und Umgebung e.V.?

Ihre Antwort sollten Sie auf der Mitgliederversammlung am 11.12.15 (in der Aula des Gymnasiums Karthause, Zickauerstr. 22, 56075 Koblenz, Einlass 18.00 Uhr) geben!

 

10.03.2012: 

Die Tierpfleger des Koblenzer Tierheims kündigen fristlos!

Gestern wurde den Tierfreunden Koblenz ein Brief gesendet, der über einen nahezu unglaublichen Skandal im Tierheim Koblenz informierte: Die beiden verbliebenen Lehrlinge im Tierheim Koblenz haben ihr Ausbildungsverhältnis nach 1,5 Jahren Ausbildungszeit gemeinschaftlich mit gestrigem Datum (08.03.2012) fristlos gekündigt, die letzte gelernte Tierpflegerin kündigte gleichzeitig ihren Arbeitsvertrag fristlos. 
Ein Paukenschlag, der uns durch "bestehende Missstände" sowie "mittlerweile unzumutbar gewordene Arbeitsverhältnisse" begründet wird.

Was bedeutet dies genauer? Von massivem, systematischen Mobbing seitens der Tierheimleiterin Kirstin Höfer gegenüber den Tierpflegern wird seit Längerem und inzwischen nicht mehr nur hinter vorgehaltener Hand gesprochen.

Tatsächlich erreichten uns seit 2008 Anschuldigungen mehrerer Personen auch aus dem früheren Arbeitsumfeld von Frau Höfer, dem Tierheim Darmstadt, die den aktuell geäußerten und auch namentlich unterzeichneten verblüffend gleichen. 

War dies möglicherweise ebenfalls ein Grund dafür, dass Frau Kirstin Höfer 2008 nach über 10jähriger Tätigkeit als Tierheimleiterin in Darmstadt die Kündigung ausgesprochen worden sein soll? 

Das Puzzle verdichtet sich. 

Bereits seit dem Amtsantritt der 1.Vorsitzenden Frau Gisela Kroppenberg Ende 2005 ist eine ständig steigende Kündigungsrate von Mitarbeitern festzustellen. So beendete auch die damalige Auszubildende ihre Lehre vorzeitig und das im dritten Lehrjahr. Dann begann eine bereits seit Jahren im Tierheim Koblenz ehrenamtlich engagierte junge Frau ihre Ausbildung zur Tierpflegerin. Sehr bezeichnend, auch sie beendete unter der Tierheimleitung von Frau Höfer auf eigenen Wunsch ihre Lehre im Tierheim Koblenz nicht, wechselte 2009 den Ausbildungsbetrieb und schloss 2010 ihre Lehre zur Tierpflegerin im Tierheim München ab...Übrigens mit Bravour! 

Im Sommer 2010 wurden dann Schlag auf Schlag drei junge Damen als neue Auszubildende des Tierheims Koblenz auf der Tierheimhomepage vorgestellt. Inzwischen kamen und gingen mehrere Angestellte meist nach nur wenigen Wochen.

Vor etwa 4 Monaten wurde schon die Vorstellung einer der drei Auszubildenden kommentarlos von der Homepage genommen, gleichzeitig jedoch händeringend nach weiteren Tierpflegerinnen gesucht. 

Seit heute wissen wir die schockierende Wahrheit. Die jungen Damen haben sich persönlich an uns gewendet. Die beiden verbliebenen Lehrlinge hielten den Arbeitsbedingungen im Koblenzer Tierheim nicht mehr stand und wählten den Ausweg, ihre Ausbildung unter Frau Höfer und Frau Kroppenberg abzubrechen. Sie riskieren gezwungener Maßen, den von ihnen ersehnten Traumberuf des Tierpflegers, wie beide mit viel Herzblut auf der Tierheimhomepage schildern, zu verlieren. 
Zeitgleich hat auch die einzige gelernte Tierpflegerin des Tierheims, angestellt als Leiterin des Katzen- und Kleintierbereichs, ihr Arbeitsverhältnis fristlos gekündigt.

Letztlich bestätigt sich die schon seit Langem bestehende Erkenntnis aufs Neue, dass wohl nicht die bei jeder sich bietenden Gelegenheit öffentlich seitens der Tierheimleiterin beklagten maroden Gebäude oder das beengte Grundstück das eigentliche Problem im Tierschutzverein Koblenz sind. Mangelnde Führungskompetenz und fehlende Fürsorge gegenüber Mitarbeitern und Auszubildenden seitens Tierheimleitung und Vorstand ist offensichtlich verantwortlich für diesen verzweifelten Entschluss, den vor diesen drei jungen Frauen schon zahlreiche andere Angestellte fassen mussten. Wir fragen uns, ob jetzt endlich die Politik, die Behörden, die Presse in Koblenz und nicht zuletzt die Mitglieder des Tierschutzvereins Koblenz tätig werden, diese unwürdigen Verhältnisse im Tierheim Koblenz zu beenden.  

Die Nöte dieser jungen Frauen machen uns sehr betroffen, aber auch unsere Sorge um die dem Tierheim anvertrauten Tiere besteht nach wie vor und verstärkt sich berechtigter Weise mehr und mehr. Wie sollen durchschnittlich 70-80 Tiere durch zwei Personen (Tierheimleiterin und Stellvertreterin), von denen jedenfalls eine nicht fachlich qualifiziert ausgebildet ist, annähernd tierschutzgerecht versorgt werden? Eine Befürchtung in dieser Richtung besteht weiter auch darin, dass ehrenamtlich tätigen Tierschützern auch aktuell ohne Anlass verboten worden sein soll, sich weiterhin um bestimmte Tierheimschützlinge durch Besuch und Ausführen zu kümmern. 

Wie sieht die Zukunft aus im Tierschutzverein Koblenz? 

Wird es denn nun neben einer geplanten Erneuerung des Standorts und der Gebäude auch eine neue Besetzung in Vorstand und Personal geben? 

Wir Tierfreunde Koblenz geben die Tiere im Tierheim Koblenz nicht auf!

 


14.10.2010:

Pflegestellen könnten helfen - aber nicht so!

Bedeutet „Aufnahmestopp“ für Katzen im Koblenzer Tierheim, dass auch Ehrenamtliche, die Fundkätzchen ein warmes Plätzchen, Futter und Pflege bieten, nicht mehr auf die Unterstützung des Koblenzer Tierschutzvereins zählen können? Denn genau zu dieser Erkenntnis muss man gelangen, liest man den Bericht einer Lahnsteiner Tierschützerin über ihre verzweifelten und letztendlich ergebnislosen Hilfegesuche.

Frau K. beobachtete schon seit längerer Zeit, dass sich in einer Schrebergartenkolonie in Lahnstein  eine Gruppe verlassener Katzen angesiedelt hatte. Sie sorgte dafür, dass die Katzen satt wurden und einen trockenen und warmen Schlafplatz erhielten. Jedoch war sie auf Hilfe angewiesen, als eine Katze 5 Junge zur Welt brachte. Ihr war sofort klar, dass nur eine Kastration jeden Tieres den Kreislauf des Elends durchbrechen kann. Sie half geduldig beim Einfangen der Katzen. Das Muttertier und ein zahmer Kater wurden auch tatsächlich recht schnell vom Tierschutzverein vermittelt. Das Schicksal der 5 Jungtiere sollte jedoch ein anderes sein: Frau K. erhielt die Auskunft, dass man die kleinen Katzenkinder wieder aussetzen werde, mit 3 Monaten seien sie für eine Kastration zu jung und außerdem würden diese „Halbwildlinge“ auch von niemandem genommen werden. Frau K. war schockiert und keinesfalls bereit, die Kleinen einfach aufzugeben. Sie richtete in ihrer Wohnung ein Katzenzimmer ein, schloss einen Pflegevertrag mit dem Tierschutzverein Koblenz und kümmerte sich seit diesem Tag mit besonderer Hingabe um die Kätzchen. Der Erfolg stellte sich bald ein: die kleinen „Wilden“ verloren zunehmend ihre Scheu, fraßen dem Pflegefrauchen bereits aus der Hand und freuten sich immer offensichtlicher über den Kontakt zu Menschen. Zwischenzeitlich versicherte die Katzenpflegerin des Tierheims, dass man vorbeikommen werde, um die Kätzchen zu fotografieren, damit sie auf der Internetseite zur Vermittlung angeboten werden können. Niemand kam. Der versprochene Kastrationstermin wurde immer und immer wieder verschoben, eine Vermittlung der Katzenkinder somit unmöglich...

... und das Unheil nahm seinen Lauf. Der Vermieter von Frau K. duldete die Haltung der Tiere in seiner Wohnung nicht länger, sodass der Tag kam, an dem die Halbwüchsigen nun doch ins Koblenzer Tierheim gebracht werden mussten. Schweren Herzens übergab Frau K. ihre Schützlinge in die Obhut des Tierheims, nicht ohne warme Decken und Kissen mitzugeben und natürlich auch das Spielzeug, sobald sie laut Tierheim ein freies Zimmer beziehen könnten. Zwei Tage später fuhr Frau K.  dann ins Tierheim, um nach den Katzen zu sehen. Man fing sie bereits im Eingangsbereich ab und erklärte, dass es nicht gut für die Tiere wäre, wenn sie sie sehen würden. Inzwischen lagen bei Frau K. die Nerven blank, sie befürchtete, dass es den Kätzchen nicht gut gehen würde und bestand darauf, sie wenigstens von Weitem sehen zu dürfen. Abermals wurde es ihr untersagt.

In Tränen aufgelöst erschien sie nachmittags wieder im Tierheim, um nach den Kätzchen zu sehen und dabei traf sie auf Frau Höfer. Frau Höfer erklärte der fassungslosen Tierschützerin, dass sich die Kätzchen im Außengehege befänden, da sie ja eh wieder ausgewildert werden sollten. Und dies obwohl Frau K. die Kätzchen mit viel Hingabe und Geduld so gut wie gezähmt hatte!
Frau K. konnte durch den Lattenzaun einen Blick auf ein völlig verängstigtes Tierchen werfen, welches panisch in der Ecke kauerte. Sofort verlangte Frau K. mit der Katzenpflegerin zu sprechen, um zu erfahren, warum man ihr über die wahren Gegebenheiten der Unterbringung ihrer Schützlinge nicht die Wahrheit gesagt hatte. Man beruhigte sie, die Katzen könnten durch eine Klappe auch ins Warme gelangen. Als Frau K. vier Tage später wiederkam und diesmal näher an das Gehege gelangte, wusste sie erneut getäuscht worden zu sein. Frau K. berichtete: „Mich traf wieder der Schlag. Das war kein Außengehege, das war unwürdig. Es regnete rein, in der Mitte stand ein kleines Häuschen mit einer Rotlichtlampe drüber. Kein Kissen, keine Decke, kein Spielzeug, eine alte Holzpalette und die Kätzchen waren total verstört. Die Katzenklappe war festgenagelt, sodass die Tiere gar keine Möglichkeit hatten rein zu gehen. Die wurden dort einfach abgestellt.“

Tage später das gleiche Bild und Frau K. traf schließlich die Entscheidung, die Kätzchen wieder bei sich aufzunehmen. Glücklicherweise zeigte auch der Vermieter Herz und gestattete die erneute Unterbringung in der Wohnung bis zur endgültigen Vermittlung. Daraufhin wurde vom Tierschutzverein plötzlich mitgeteilt, dass quasi über Nacht ein Pferdehof ausfindig gemacht wurde, der die Kätzchen in Zukunft beherbergen könne.
Wenn Frau K. die Tiere dennoch wieder zu sich nehmen wolle, dann nur unter folgenden Bedingungen:

- "Sie müssen die notwendigen Impfungen selbst durchführen lassen,
- Sie haben keinerlei Anspruch auf Hilfe unsererseits,
- Sie bekommen kein Futter und kein Streu und
- Sie müssen sie selbst vermitteln.
- Abgeben können Sie die bei uns auch nie wieder.“

Frau K. sagte uns dazu nur: Ich habe sie sofort wieder mitgenommen!
Wir sagen dazu: Großartig!

Wie bereits seit 2008 mit den eigentlich dringend benötigten Katzenpflegestellen umgegangen wird, zeigt auch dieses Schriftstück.

Vielleicht kennen Sie jemanden, der sich nicht davor scheut, einem oder sogar zwei Kätzchen ein Zuhause zu schenken, deren Vertrauen sich ein Stück weit noch erarbeitet werden muss?
Vielleicht kennen Sie jemanden mit diesem großen Herzen?
Die Lahnsteiner Schrebergartenkätzchen und Frau K. brauchen Unterstützung!

Bilder, Beschreibung und Kontaktmöglichkeit finden Sie unter Notfelle.


30.04.2010:

Neuer Standort Schmidtenhöhe "plötzlich" gescheitert?

Seit nunmehr zwei Jahren investiert der Vorstand ihm anvertraute Spendengelder in den von ihm favorisierten neuen Tierheimstandort Schmidtenhöhe. Genauso lange warnen Mitglieder vor solch großzügigen Investitionen, da die Genehmigung des Projekts aus naturschutzrechtlicher Sicht von Anfang an unzulässig schien. Auf der Stadtratssitzung am 22.04.10 teilen eigens geladene Experten diese Meinung.

Das Grundstück, für das der Vorstand bereits zahlreiche kostspielige Gutachten und Baupläne hat erstellen lassen, liegt in einem Vogelschutzgebiet, angrenzend an ein FFH-Gebiet. Die Zulässigkeit von Eingriffen in dieses Natura 2000-Gebiet unterliegt europäischem Naturschutzrecht. Auch Experten sehen die Kriterien, die einen Eingriff in das bestehende Naturschutzgebiet durch den geplanten Tierheimneubau rechtfertigen könnten, keinesfalls gegeben.

Demnach ist es nicht nachvollziehbar, dass der verantwortliche Vorstand nun in seiner Pressemitteilung auf der Tierheim-Homepage versucht, sich lediglich auf Aussagen städtischer Mitarbeiter zu berufen, die sich engagiert und "zuversichtlich" zeigten, eine Baugenehmigung nach Abschluss aller Begutachtungen erteilen zu können.

Vielmehr ist der Vorstand bereits im Januar 2009 auch seitens behördlicher Mitarbeiter aus dem Zuständigkeitsbereich Naturschutz darauf hingewiesen worden, dass es sich bei seiner derzeitigen massiven finanziellen Investition in den Standort Schmidtenhöhe um ein "Roulettespiel mit hohem Risiko" handelt.

Ob die vom Vorstand des Tierschutzvereins durch Gutachter, Architektenleistungen und Grundstückserwerb investierten Spendengelder fehlinvestiert wurden, bleibt abzuwarten.

Update 20.07.2010: Bereits am 10.06.2010 verkündet auch Oberbürgermeister Hofmann-Göttig, dass die Schidtenhöhe kein Alternativstandort für den Tierheimneubau sein wird und wiederum neue Standorte gesucht und untersucht werden müssen.
Die bis dato vom Vorstand des Tierschutzvereins Koblenz in Auftrag gegebenen Architektenleistungen und Gutachten des Grundstücks auf der Schmidtenhöhe, finanziert durch Spendengelder im oberen fünfstelligen Bereich, sind demnach tatsächlich unbrauchbar geworden.


25.02.2010:

Tierrettungsdienst rettet keine Meerschweinchen?

Seit fast zwei Jahrzehnten verfügt der Tierschutzverein Koblenz, als einer von wenigen, über einen Bereitschaftsdienst außerhalb der Öffnungszeiten. Seit einigen Monaten wird er nun als "Tierrettungsdienst" bezeichnet und in den Medien umfangreich beworben. Tatsächliche Erfahrungen von Koblenzer Tierfreunden mit dessen Hilfsbereitschaft sehen jedoch ganz anders aus:

Am 23.02.10, gegen 17 Uhr, stöberte der Jagdhundmischling einer tierlieben Koblenzerin im Dickicht des Koblenzer Stadtwaldes eine Gruppe Meerschweinchen auf, die dort offensichtlich schon einige Wochen ums Überleben kämpften.

Fundstelle

Lediglich zwei Tiere waren noch lebendig, einige andere schon soweit verwest, dass sie wohl nicht erst vor einigen Tagen gestorben sein konnten. Die verantwortungsvolle junge Frau setzte sich per Handy mit dem Tierrettungsdienst des Koblenzer Tierheims in Verbindung, in der festen Annahme, dass sich nun fachkundig der armen Überlebenden angenommen werde.

Aber das war ein Irrtum: sie erhielt  die Antwort, dass im Moment das Telefon besetzt bleiben müsse und überhaupt solle sie selber versuchen, die Tiere zu fangen. Wäre sie erfolgreich, könne sie die Tiere ja vorbeibringen, andernfalls solle sie sich am nächsten Tag noch einmal melden.

Wer schon einmal versucht hat, alleine ein Meerschweinchen zu fangen, wird wissen, dass dieses Unterfangen von vornherein zum Scheitern verurteilt war. Ohne Hilfsmittel wie Kescher oder Transportbox, alleine mit Hund. Nun, die junge Frau brachte den Hund zu ihrem Auto (ein sehr weiter Weg!) und setzte sich in ihrer Verzweiflung mit den Tierfreunden Koblenz in Verbindung. Natürlich halfen wir sofort!

Für die zwei Meerschweinchen gab es ein Happy End!
Mit sehr viel Glück und unendlich viel Geduld konnten beide Tiere kurz vor Einbruch der Dunkelheit gefangen werden. Es blieb ihnen erspart, weiter neben den Kadavern ihrer Gefährten auszuharren, ohne Futter und Wasser, in der Kälte und Nässe und in der ständigen Gefahr, gefressen zu werden. Es ist ein Wunder, dass sie so lange überlebt haben und schließlich im dichtesten Unterholz, welches wohl zu ihrem Schutz als Art Unterschlupf errichtet worden war, gefunden und gefangen werden konnten.
Wir können nicht verstehen, warum der Tierrettungsdienst seiner moralischen Verpflichtung  Tiere vor dem sicheren Tod zu bewahren, nicht nachgekommen ist. Das passt so gar nicht ins Bild, welches in den Medien  (in der Zeitung, im Internet, im Fernsehen) vom heldenhaften Einsatz der Koblenzer Tierretter gezeichnet wird.

P.S. Selbstverständlich wurden die Tierchen in liebevolle Hände gegeben, die sie päppeln und pflegen. Es versteht sich von selbst, dass wir, auch aufgrund der Bitte der Finderin, auf die Unterstützung des Koblenzer Tierheims verzichtet haben.

Beide weiblichen Meerschweinchen (ca. 3 Monate jung) sind mittlerweile tierärtztlich versorgt worden und wieder wohlauf.
Nun suchen sie ein liebevolles Zuhause!

>> Schauen sie sich alle Bilder an. Wenn Sie uns vielleicht einen Hinweis auf die Herkunft der Meerschweinchen geben können, dann melden sie sich bitte!


06.08.2009:

Kamen im Tierheim Koblenz in den letzten Monaten und auch aktuell aus Nachlässigkeit und Verantwortungslosigkeit mehrere Hunde zu Tode?

Aus internen Kreisen des Tierheimbetriebs fanden Berichte über das tragische Schicksal einiger Hunde den Weg in die Öffentlichkeit.
Muss man sich erneut mit großer Sorge Gedanken um die Unterbringung und Versorgung der Tiere machen, sich fragen, ob es denn möglich sei, dass sich in einem Tierschutzverein folgende tragische Geschehnisse ereignen:

Was verursachte den Tod des 4-jährigen Hundes Titus?

War sein Tod die Folge von Bissverletzungen, die auf der Homepage des Tierschutzvereins nur am Rande erwähnt worden waren? War tatsächlich eine schwerwiegende Nierenerkrankung, die ihn die Narkose nicht überstehen ließ, die letztendliche Todesursache? Warum diese schwerwiegende Erkrankung in seinem sechsmonatigen Tierheimaufenthalt völlig unerkannt blieb, er keine hierfür typischen und auffälligen Symptome zu zeigen schien, bleibt fraglich.

Lebt Mailo nicht mehr, der auf der Homepage als „vermittelt“ gezeigt wurde?

Stimmt die Behauptung, dass ein weiterer kleiner Rüde namens Mailo ungefähr zur gleichen Zeit im Koblenzer Tierheim getötet wurde, weil man einen großen Hund in den Auslauf kleinerer Hunde eindringen ließ? Obwohl Mitarbeiterinnen die Tierheimleiterin Kirstin Höfer bereits tags zuvor auf eine Lücke in der Abtrennung der nebeneinander gelegenen Ausläufe und die damit verbundene Gefahr aufmerksam gemacht haben sollen? Hat man so tatsächlich einen Unglücksfall mit tödlichem Ausgang riskiert? Der totgebissene  Mailo soll bereits beschlagnahmt worden sein, Veterinäre und Ordnungsamt den Vorfall prüfen. Ist dieser Hund tatsächlich der kleine Jack Russell Terrier Mailo, der nach seinem Tod auf der Homepage als „vermittelt“ geführt wurde?
Uns beunruhigt außerdem die Frage nach dem weiteren Schicksal des „beißenden“ Hundes. Trägt man Sorge dafür, dass nicht das Tier dafür bestraft wird, da man auch die ihm gegenüber bestehende Aufsichtspflicht vernachlässigte? 

Leider haben wir erfahren, dass sich die schlimme Befürchtung bestätigt hat:
Zeus, der Rottweiler, der Titus und Mailo schwer oder gar tödlich verletzt hat, lebt nicht mehr. Es wurde berichtet, Zeus habe den Wesenstest nicht bestanden und sei daraufhin eingeschläfert worden. Erneut haben wir mit tiefer Bestürzung zur Kenntnis nehmen müssen, dass ein Tier während seines Aufenthalts im Koblenzer Tierheim offensichtlich unter so enormen psychischen Druck gestanden hat, dass eine dramatische Wesensveränderung stattgefunden haben muss. Oder gibt es eine andere Erklärung dafür, dass Zeus, „der Katzenfreund“, der laut Zitat des ursprünglichen Vermittlungstextes ein „Papa Gesicht“ bekam, sobald er eine Katze erblickte, der seinen Zwinger friedlich mit der Mischlingshündin Lady teilte und in einem vom Tierheim gedrehten Video freudig Unterordnungübungen mit einer Hundepflegerin absolviert, sich innerhalb weniger Monate zu einer Gefahr für Mensch und Tier entwickelte, so dass nur noch seine Tötung als Ausweg blieb?

Warum musste eine kleine, junge Papillonhündin sterben?

Handelt es sich hierbei nur um ein Gerücht, dass Frau Höfer Hinweise einer Mitarbeiterin schon im letzten Herbst ignoriert habe und dadurch den Tod eines dritten Hundes zu verantworten hat? Eine beschlagnahmte Papillonhündin soll nicht von ihrem Rudel getrennt worden sein, obwohl eine aufmerksame Mitarbeiterin erkannt  und Frau Höfer darüber unterrichtet habe, dass die Hündin von den anderen Hunden nicht akzeptiert wurde. Da anscheinend auch in diesem Fall darauf verzichtet worden sei, das Tier zu schützen, habe man am nächsten Morgen die junge Hündin totgebissen im Zwinger vorgefunden. Das Ordnungsamt muss wohl über diesen Fall informiert sein, da der Hund aus einer Beschlagnahmung stammte.

Tierschützer und die örtliche Presse aus Darmstadt, wo Frau Höfer jahrelang tätig war, berichteten, dass es unter ihrer Verantwortung auch dort zu blutigen Unglücksfällen gekommen ist:

Zuletzt töteten Frau Höfers Hunde zwei  Ziegenböcke, die in die Obhut des Tierheims Darmstadt gegeben worden waren, weil Frau Höfer es unterlassen hatte, die Hunde von den Ziegen zu trennen. War dieser Vorfall vielleicht das letzte und ausschlaggebende Vorkommnis, welches dazu führte, dass das  Arbeitsverhältnis zwischen Frau Höfer und dem Tierheim Darmstadt nach 22 Jahren beendet worden ist?

Ist es möglich, dass der ehemalige Vorstand unter Frau Kroppenberg oder die derzeitige Tierheimleiterin lückenlos und glaubhaft über diese schockierende Berichte aufklären, so dass nicht mehr der geringste Zweifel an der Kompetenz und der Fürsorge in der Arbeit mit den Tieren  bestehen bleibt?  Wir Koblenzer Tierschützer und Tierfreunde warten darauf. 


22.07.2009:

Vorstand verliert auch das Berufungsverfahren

„Selbstverständlich werden wir das Urteil des Amtsgerichts akzeptieren und nicht in Berufung gehen“, das waren die Worte der ehemaligen 1. Vorsitzenden des Tierschutzvereins Koblenz und Umgebung e. V., Gisela Kroppenberg, am 04.01.09 in einer Ansprache an die Mitglieder anlässlich eines „Infobrunches“ auf dem Tierheimgelände. Gemeint war damit das noch nicht gesprochene Urteil auf die Sammelklage zahlreicher Mitglieder, die vor Gericht ihr Recht auf Neuwahl des Vereinsvorstandes erstreiten mussten, welches in der ordentlichen Mitgliederversammlung vom 30.09.08 rechtswidrig missachtet worden war. 

Am 11.02.09 fällte das Amtsgericht Koblenz unter dem Vorsitz von Richter Lambert folgendes Urteil: 
1. Es wird festgestellt, dass die in der Mitgliederversammlung des Beklagten vom 30.09.2008 gefassten Beschlüsse nichtig sind.
2. Der Beklagte wird verurteilt, zu einer neuen Mitgliederversammlung mit dem Tagesordnungspunkt "Neuwahl des Vorstandes" einzuladen.
3. Der Beklagte hat die Kosten des Rechtsstreits zu tragen.

Dieses Urteil akzeptierte der bisherige Vorstand unter Leitung von Frau Kroppenberg entgegen ihrer Zusicherung nicht: Frau Kroppenberg persönlich hinterlegte am 19.02.09 1.500 € Spendengelder als Sicherheitsleistung beim Amtsgericht, um die Vollstreckung zu verhindern. Sie kritisierte auch in der Presse den Richter scharf, sprach von einem Fehlurteil, das Verwunderung und Kopfschütteln in Juristenkreisen ausgelöst habe,  und ging in Berufung. Man stelle sich aber im April freiwillig auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung zur Wahl, wurde den Mitgliedern mitgeteilt. Mit welchen Methoden die vermeintliche Wiederwahl des ehemaligen Vorstandes am 24.04.09 im Best Western Hotel  in Lahnstein erreicht worden war, ist nicht nur den Mitgliedern bekannt, die dieser Versammlung beiwohnten, sondern sorgt inzwischen auch für Empörung in der  Öffentlichkeit. Es sei noch einmal an den unsäglichen Auftritt eines Fernsehmoderators des TV Mittelrhein erinnert, an die Stimmabgabe Minderjähriger, an die ehrverletzenden und lautstarken Äußerungen neuer Mitglieder  und an die gewaltige Präsenz von Versammlungsteilnehmern aus dem hessischen Raum.

Mit Beschluss vom 25.05.09 setzte das Landgericht Koblenz den Vorstand sodann in Kenntnis, dass sein Berufungsverfahren keinerlei Aussicht auf Erfolg habe und gab ihm die Möglichkeit, die Berufung innerhalb von 21 Tagen freiwillig zurückzunehmen. Diese Chance, die Gerichtskosten zu reduzieren, schlug der Vorstand jedoch aus und bestand auf seiner Berufungsklage.

Am 29.06.09 musste daher abermals Recht gesprochen werden. Drei Richter des Landgerichts lehnten die Berufung endgültig als unbegründet ab und schlossen die Möglichkeit, weitere gerichtliche Instanzen zu beschreiten, aus. Das Urteil des Amtsgerichts vom 11.02.09 ist somit erstmals rechtskräftig. Der Vorstand des Tierschutzvereins Koblenz ist seit dem 29.10.08 nicht mehr vertretungsberechtigt und handlungsbefugt. Alle nach diesem Termin getroffenen Vorstandsbeschlüsse sind nichtig. So sind z.B. Ablehnungen und Aufnahmen von Mitgliedschaften oder Vertragsabschlüsse nicht rechtswirksam. Die Kosten des Verfahrens belaufen sich auf ca. 8.000 €, die wohl aus der Vereinskasse bezahlt werden, sollten die Mitglieder dies zulassen.  

8.000 € sind mehr als 200 jährliche Mitgliedsbeiträge, die für Tiere gespendet, vom Vorstand jedoch für den Versuch seine Amtszeit gegen den Willen seiner Mitglieder zu verlängern, verschwendet wurden.  

Mitgliederversammlung des Tierschutzvereins Koblenz
am 25.04.09

Die außerordentliche Mitgliederversammlung am 25.04.09 des Tierschutzvereins Koblenz im Best Western Hotel sowie die Pressemitteilung des Vorstands vom 26.04.09 haben bei vielen Mitgliedern des Vereins einen bitteren Nachgeschmack hinterlassen:

1. Frau Kroppenberg hat in ihrer ausführlichen Rede keinen der zahlreichen Missstände eingeräumt oder gar widerlegt. Dabei sorgten diese (wie beispielsweise der Umgang mit den Tieren oder das Arbeitsklima im Tierheim) für scharfe Kritik, die in Koblenz inzwischen ein breites Echo gefunden hat. Stattdessen sah Frau Kroppenberg die Verantwortung für Fehler in der Tierschutzarbeit bei Mitarbeitern, deren Arbeitsverhältnis inzwischen nicht mehr besteht.

2. Einem Fernsehmoderator wurden zwanzig Minuten Redezeit zugestanden, die er dazu nutzte, sachlich richtige und zudem beweisbare Kritikpunkte durch die Art und Weise des Zitierens in ein falsches Licht zu stellen. Personen, die sich seit Jahren für Tierschutz engagieren, wurden unsachlich in ehrverletzender Weise angegriffen. Auf eine argumentative Auseinandersetzung wurde kein Wert gelegt.

3. Herr Stumpen, Kandidat für das Amt des ersten Vorsitzenden, erhielt demgegenüber zur Vorstellung seiner Person und zur Darlegung seiner Vorstellungen lediglich drei Minuten Redezeit.

Wir bedauern, dass es uns nicht gelungen ist, Koblenzer Tierschützer in ausreichender Zahl zu motivieren, die Arbeit des Vereins wieder auf den rechten Weg zu bringen. Zumal auf der Versammlung eine große Zahl Teilnehmer aus dem Frankfurter, Darmstädter und Wiesbadener Raum zu finden waren und bekanntermaßen auch zahlreiche ortsansässige Bürger, die erst vor wenigen Tagen Mitglied im Tierschutzverein wurden. Auch sind wir fassungslos darüber, dass kleine Kinder ihre Stimme zur Wahl des Vereinsvorstands abgeben durften und dass durch eine Gruppe mit Lautstärke Agierender die Ausführungen kritischer Mitglieder behindert, wenn nicht gar verhindert wurden.

Die Tierfreunde Koblenz verwahren sich gegen die Unterstellung "rassistischer Tendenzen" und bedanken sich bei allen Versammlungsteilnehmern, die trotz der widrigen Bedingungen die alternativen Kandidaten durch ihre Stimme unterstützt haben.

Liebe Koblenzer Tierschützer, seien Sie gewiss, die Tierfreunde Koblenz werden auch in Zukunft in Not geratene Tiere aus Koblenz und Umgebung nach ihren Möglichkeiten auffangen und die Arbeit des Vereinsvorstandes aufmerksam begleiten.


01.04.2009:

Fraktion der FBG Koblenz zu Besuch im Tierheim Andernach

Die Koblenzer Politiker nahmen sehr positive Eindrücke von ihrem Besuch in Andernach mit nach Hause. Sie waren überrascht über die Sauberkeit, den fehlenden Gestank, das gute Arbeitsklima und die helle und freundliche Atmosphäre im Andernacher Tierheim.

Übrigens besuchen der Sohn und das Enkelkind von Manfred Gniffke regelmäßig das Tierheim Andernach als Gassigänger.

Besuch der Fraktion der FBG Koblenz im Andernacher Tierheim am 1.4.2009

Die vollständige Fraktion der FBG Koblenz - Karin Herrmann, Gundula Krebs, Walter Baum, Rolf Jahner, Manfred Gniffke - besuchte auf Einladung von Manfred Stumpen (links) das Andernacher Tierheim.


21.03.2009:

Begehung der Schmidtenhöhe

Begehung der Schmidtenhöhe am 21.03.2009 auf Einladung der Koblenzer CDU

Die Einladung der CDU-Stadtratsfraktion zur Begehung der Schmidtenhöhe am 21.03.2009 nahmen zahlreiche Mitglieder, darunter 15 Tier- freunde Koblenz, gerne an und informierten sich ausführlich über die örtlichen Gegebenheiten in Hinblick auf die mögliche Ansiedelung eines Tierheims, sowie die weitere Nutzung des Areals. Unter Leitung von Frau Schumann-Dreyer, Fraktionsvorsitzende der CDU Koblenz, und Ratsmitglied Eitel Bohn wurde den Teilnehmern ein informativer und erlebnisreicher Ausflug geboten.   Mit dem Bus wurden mehrere Stationen auf der Schmidtenhöhe angefahren, vor Ort das bereits in diesem Jahr mögliche Beweidungskonzept vorgestellt und diskutiert.

Bei strahlendem Sonnenschein konnte man sich einen guten Eindruck von der Größe und der herrlichen Lage des Gebietes verschaffen. Auch ein kurzer Halt am geplanten Gelände für das neue Tierheim und dem gegenüber geplanten Jugendzeltplatz fand statt.

Frank Hastenteufel, Amtsleiter, und Thilo Gries, Mitarbeiter des Amts für Stadtentwicklung und Bauordnung, gaben im Anschluss an die Begehung im Soldatenheim einen ausführlichen Einblick in das geplante Nutzungskonzept, inklusive naturnahe Beweidung, Ausflugslokal, Jugendzeltplatz und Tierheim. Leider befindet sich in unmittelbarer Nähe auch der Schießstand eines privaten Vereins, dessen Lärmbelästigung bei vielen Unmut erregt.

Begehung der Schmidtenhöhe am 21.03.2009 auf Einladung der Koblenzer CDUDie Möglichkeiten, welche die Schmidtenhöhe der Unterbringung und Versorgung von Tierheimtieren bietet, sind vielfältig. Die Frage nach der Dauer bis  zu einem möglichen Baubeginn des Tierheims beantwortete Herr Hastenteufel gewohnt zuver- sichtlich und datierte die schnellstmögliche Erteilung einer Baugenehmigung auf Ende 2009/Anfang 2010. Er verschwieg auch nicht, dass der Standort mitten im nach EU-Richtlinie ausgewiesenen Vogelschutz- gebiet und in unmittelbarer Nähe eines Flora-Fauna-Habitats liegt. Demnach werden wohl auch Landesbehörden einem eventuellen Tierheimneubau auf dem geplanten Grundstück zustimmen müssen. Ob ein Tierheimneubau auf der Schmidtenhöhe deshalb tatsächlich realisiert werden kann, hängt neben der Finanzkraft des Vereins noch von zahlreichen naturschutzrechtlichen Faktoren ab. Somit bleibt die Schmidtenhöhe als Alternativstandort für den dringend erforderlichen Tierheimneubau leider weiterhin ungewiss.

Die Tierfreunde Koblenz bedanken sich bei der CDU-Stadtratsfraktion für diese gelungene Unternehmung und teilen das Befremden vieler, dass weder der Vorstand des Tierschutzvereins Koblenz noch die Tierheimleiterin diesen wichtigen Termin wahrgenommen haben.

Begehung der Schmidtenhöhe am 21.03.2009 auf Einladung der Koblenzer CDU


07.03.2009:

Mitglieder des Koblenzer Tierschutzvereins informieren sich im Tierheim Andernach 

Auf Einladung des langjährigen zweiten Vorsitzenden und jetzigen Geschäftsführers des Tierschutzvereins Andernach, Manfred Stumpen, besichtigten dreizehn Mitglieder des Tierschutzvereins Koblenz das Tierheim in Andernach.

Herr Stumpen beschrieb während des Rundgangs den achtjährigen Weg vom völlig maroden, baufälligen Zustand hin zum modernen und tiergerechten Tierheim. Stück
für Stück waren unter seiner Mitverantwortung über die Jahre Hundeausläufe, Hundehaus, Katzenhaus, Kleintierzimmer, Empfang und Sozialräume entstanden. Wie Herr Stumpen betonte, war dieser Kraftakt für den mit 450 Mitgliedern relativ kleinen Tierschutzverein Andernach nur dank der großzügigen öffentlichen Zuschüsse und der Unterstützung über alle Parteigrenzen hinweg zu schaffen.

Nachdem Manfred Stumpen das Projekt „Tierheimneubau in Andernach“ so positiv mitverantwortlich zum Abschluss bringen konnte, möchte er nun seine Erfahrungen im Tierschutzverein Koblenz einbringen und kandidiert bei den im April anstehenden Vorstandsneuwahlen für das Amt des ersten Vorsitzenden.

Beeindruckt zeigten sich die Besucher aus Koblenz von den modernen, hellen und freundlich gestalteten Räumen, der Unterbringung aller Tiere in kleinen, harmonischen Gruppen und der Tatsache, dass Mitarbeiter und Ehrenamtliche seit vielen Jahren mit hohem persönlichen Einsatz dem Tierheim Andernach die Treue halten. Eitel Bohn, Koblenzer Stadtrat der CDU, der als Mitglied des Tierschutzvereins Koblenz an der Führung teilnahm, sagte Herrn Stumpen zu, dass er gerne in nächster Zeit mit der CDU-Fraktion eine Fahrt ins Tierheim Andernach organisieren werde, damit auch seine Fraktionskollegen sich ein Bild davon machen können, was innerhalb weniger Jahre in Andernach auch mit begrenzten finanziellen Mitteln möglich geworden ist.

Besuch in Andernach

Manfred Stumpen (links), erläutert Eitel Bohn und Ehefrau (1. und 2. von rechts) und weiteren Besuchern aus Koblenz die Situation im Andernacher Tierheim.